Die Arbeitsgruppe Qualitätsmanagement des AK Notfallmedizin der DGAI wird von
Dr.Martin Messelken (Göppingen) geleitet.

Der Schwerpunkt der Arbeit lag bisher in der Weiterentwicklung des Minimalen Notarztdatensatzes MIND2 zu einem Notfalldatensatz MIND3. Eine interdisziplinär besetzte Arbeitsgruppe sorgt für die notwendige Abstimmung mit den Schnittstellen zum Traumaregister der DGU, zum Reanimationsregister der DGAI, zu den Neurologen (Stroke) und Kardiologen (STEMI) sowie der Zentralen Notaufnahme. Ziel ist die Erarbeitung eines zeitgemäßen DIVI Notfallprotokolls als Basis zukünftiger Dokumentation und aktualisiertem Qualitätsmanagements.

Mitglieder der Arbeitsgruppe MIND3:

Prof. Dr. Hans-Richard Arntz, Dr.C.Mochmann, Berlin
Dr. Joerg Braun, DRF Luftrettung
Dr. Thomas Schlechtriemen, Saarbrücken, ADAC Luftrettung
Gundrun Bradschetl, München, ADAC Luftrettung
Dr. Matthias Helm, Ulm
Dr. Clemens Kill, Marburg, ÄLRD
Dr. Dominik Brammen, Marburg, DGAI AK EDV
Dr. Andreas Bohn, Münster, ÄLRD
Prof. Dr. Andre Gries, Fulda, Leiter ZNA
Dr. Thomas Paffrath, Unfallchirurgie Köln Merheim, DGU
Dr. Martin Messelken, Göppingen, AK Notfallmedizin DGAI
 

Alle bisherigen Versuche, die ca 600.000 Fälle umfassende Datenbank der Notarzteinsätze aus Baden-Württemberg für wissenschaftliche Fragestellungen auswerten zu dürfen, sind fehlgeschlagen. Die verantwortlichen Gremien verweisen auf die vertraglichen Abmachungen wonach die Datenerfassung zum Zwecke der externen Qualitätssicherung erfolgte. Diese Auswertungen haben allerdings auch schon wertvolle Erkenntnisse gebracht.

Eine wichtige Frage möchte die Arbeitsgruppe in der Zukunft klären: Gibt es eine Evidenz für die Hilfsfrist, die ja in jedem Bundesland unterschiedlich ausgelegt ist.
Weitere Themen sind die Unterstützung der Ansätze zur Interoperabilität bei der Datenerfassung.
Interessierte Kollegen werden zur Mitarbeit eingeladen.

Martin.Messelken ist erreichbar über Tel. 07161 640 oder m.messelken@kae.de